HOME.....Unsere Ziele.....Mitgliedschaft.....Museum & Archiv.....Akademie......Galerie... Presse & Medien

Partner....Publikationen
....Termine...Kontakt & Anfahrt...Impressum...english....français
....español....nederlands


Gegründet im Juli 2016



auf der Webseite der Stiftung Schriftkultur e. V.

 

Der Verein Stiftung Schriftkultur e. V. wurde 2016 als gemeinnützige Einrichtung gegründet und hat seinen Sitz in Homburg (Saar). Gründerin ist die Schriftkünstlerin, Dozentin, Buchautorin und Dipl.-Designerin Katharina Pieper. Die Stiftung Schriftkultur e. V. versteht sich als eine Institution zur Förderung des Kulturgutes Schrift, der Schriftkunst, der Kalligrafie und der Typografie sowie der Handschrift als Kommunikationsmittel und als Kunstform. Wir organisieren Workshops, Kurse, Seminare und Vorträge, fördern Publikationen und Ausstellungen der Schriftkunst und der Kalligrafie und tauschen uns mit Schriftkünstlern aus aller Welt aus. Wichtig ist der Stiftung Schriftkultur auch, mit Künstlern, Sammlern, Museen, Bibliotheken, Hochschulen, Wissenschaftlern, Gesellschaften und Vereinen in einen Dialog zu treten.

Im historischen Gut Königsbruch bei Homburg/Saar, 1766 von Herzog Christian IV. zu Pfalz-Zweibrücken erbaut und von privater Hand aufwendig saniert, hat die Stiftung Schriftkultur e. V. einen passenden Ort gefunden, der eine Galerie, Workshopräume, eine Bibliothek, ein Museum und das Jean-Larcher-Archiv beherbergt. Seit dem Einzug im Frühjahr 2017 finden Workshops, Führungen und Vorträge statt. Im Mai 2018 wurden die Räume mit einer Ausstellung von Katharina Pieper und Jean Larcher eröffnet. Die Stiftung Schriftkultur ist Mitglied im Saarländischen Museumsverband SMV.
 

Prospekt (PDF)

Besuche uns auf Facebook

Ihr Weg zu uns

Mitgliedsantrag

Online-Ausstellung
"Kalligrafische Briefumschläge"

Webseite von Katharina Pieper

Webseite von Gut Königsbruch

Datenschutz

 

     


Prospekt

 

Katharina Pieper

   

Google Maps Plan



 


Online-Ausstellung "Kalligrafische Briefumschläge"
anlässlich des Tages der Handschrift am 23. Januar 2022

Zur Ausstellung hier klicken


 


Kleine Bildergalerie:

(die aktuellsten Fotos vom Januar 2023 rückblickend bis Juli 2021)


BILDERARCHIV: Hier können weitere, vorherige Bilder von Juli 2021 bis Sommer 2015 angesehen werden (bitte diese Zeile anklicken).


 

22.01.2023 Am gestrigen Samstag besuchte eine beträchtliche Gruppe von Mitgliedern und Gästen das deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen. Trotz des Wintereinbruchs kamen 20 Personen, um die spannende Ausstellung "Papier von A bis Z" im Deutschen Zeitungsmuseum zu besuchen und einer sachkundigen Führung durch Sascha Boßlet, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zeitungsmuseum und Kurator der Ausstellung, beizuwohnen. Interessant und kurzweilig führte uns Sascha Boßlet zunächst durch die Ausstellung, dann durch das Paperlab, in dem das Thema Papier museumspädagogisch aufbereitet ist und im Anschluss in die Papierwerkstatt, in dem eine große Bütte mit Papierpulpe bereit stand und wo nach den Ausführungen und Demonstrationen von Sascha auch einige Besucher selbst Papierbögen schöpfen konnten. In der Ausstellung von Edda Börner, die noch bis Ende Februar verlängert wurde, durften wir ein Gläschen feinen saarländischen Cremants auf die Künstlerin erheben, die selbst kurzfrstig leider verhindert war. Ein sehr gelungener Nachmittag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird und an dem alle Besucher der Führung viel gelernt haben!

20.01.2023 Sie seit September 2022 andauernden Sanierungsarbeiten im Gewölbekeller zur Verringerung der hohen Luftfeuchtigkeit sind im wesentlichen beendet. Die Wände wurden mit einer Kapillarsperre versehen, was einen großen Aufwand bedeutete. Doch er hat sich gelohnt, und das Museum kann nun auch wieder besucht werden. Eine Gruppe aus Kleinottweiler wurde kürzlich von Katharina Pieper durch das Museum und die Galerie geführt und mit der weiten Welt der Schrift vertraut gemacht. Ein neuer Ausstellungsbereich zur Schriftkunst in Asien und im Orient ergänzt die ständige Sammlung und die Dauerausstellung von Jean Larcher. Mit Hilfe von Sascha Boßlet, seinem Sohn Till und Gerätschaften aus dem Deutschen Zeitungsmuseum stehen seit heute auch die großen, schweren Archivschränke wieder an ihrem Platz.

12.12.2022 Unser Weihnachtsmarkt am vergangenen Samstag war wunderbar! Viele Besucher von nah und fern machten sich auf den Weg, um das Angebot der Stiftung Schriftkultur mit ihren interessanten Ausstellern und die weihnachtlich-winterliche Atmosphäre auf Gut Königsbruch zu genießen. Bei strahlendem Sonnenschein und Minustemperaturen konnte das Wetter kaum besser sein. Sascha Boßlet präsentierte seine ausgesuchten, besonderen Papiere und viele Materialien zum Buchbinden und für die Kalligrafe, Bernd Detsch (Art Book Saar) hatte ein reichhaltiges Angebot an ausgesuchten Kunstbuch-Raritäten zu sehr moderaten Preisen im Gepäck, Helga Freyer stellte Radierungen, Karten, Bücher und kalligrafische Geschirrtücher aus, Sigrid Goldschmidt und ihr Mann Eckart kamen extra aus Aachen, um an unserem Markt mit Radierungen und Kalligrafien teilzunehmen. Brigitte Jenner zeigte Karten, Weihnacht-Licht-Objekte, Leporellos und Original-Kalligrafien, Volker Köhl (Pen Paradise) präsentierte seine von Hand gearbeiteten wertvollen und sehr schönen Füller, Federhalter und Tinten, Michaela Rayer falzte nicht nur Papierobjekte für den Weihnachtsbaum, Karten und Lampen mit Naturmotiven, sondern flocht auch kleine Tannenbäume aus Weidenzweigen. Die Federmäppchen und andere Patchworkarbeiten von Susanne Schmitt fanden einen guten Absatz, das Angebot von Ilse Spies mit Christiane Schranz war reichhaltig und sehr originell, und schließlich zeigte Katharina Pieper einige Originale, Karten und mit der Stiftung Schriftkultur viele Bücher, Schreibobjekte und vieles mehr. Im Hof war auch für das leibliche Wohl gesorgt, so dass der Besuch unseres Weihnachtsmarktes zum winterlich-vorweihnachtlichen Erlebnis wurde. Ein Dank an alle Beteiligten! (Fotos: Karin Fischer, Christine Rollinger, K. Pieper) Besuche uns auch auf FACEBOOK, um weitere Fotos in höherer Auflösung zu sehen!

31.10.22 Gestern und vorgestern lief in der Galerie der Stiftung Schriftkultur der Kurs "Karolingische Minuskel" mit Brigitte Jenner. Bei guter Stimmung und in in kalligrafischer Ruhe erlernten die Teilnehmerinnen zunächst das Kleinbuchstabenalphabet (Minuskel = Kleinbuchstabe). Karl der Große ließ um 800 diese klare und gut lesbare Schrift von Fachleuten entwickeln, damit in seinem sich vergrößernden Reich überall die gleiche Schrift verwendet wird. Sie löste die zahlreichen nationalen Schriften dieser Zeit ab. Die karolingische Minuskel wurde im Kurs nicht nur geschrieben, sondern auch verschiedene Formen unterschiedlicher Klöster und Städte miteinander verglichen. Am Sonntag wurde auch ein dazu passendes Großbuchstabenalphabet, basierend auf der Unziale, geschrieben, und so kann diese Schrift hervorragend in unserer heutigen Zeit verwendet werden. Am Ende des Workshops wurden die schönsten Arbeitsergebnisse präsentiert, die bis hin zu freien Kompositionen und langen Zeilen auf dunklem Papier gingen.

30.10.22 Am vergangenen Wochenende fand die dritte Sonderveranstaltung zum Thema Schreibflüssigkeiten mit dem Titel "Tinte, Gouache & Co." in der Galerie der Stiftung Schriftkultur statt. Im Sinne eines Mitmachworkshops wurden Tinten, Tusche, Gouache, Holzbeize, Walnusstinte oder andere Tinten aus Naturprodukten erklärt und zum Teil auch selbst hergestellt. Zum Beispiel konnte Gouache aus Pigmenten und dem Bindemittel Gummi Arabicum angerührt werden. Naturprodukte wie Ockerpigmente aus der Provence, Ultramarinblau oder Grüne Erde wurden ebenso verwendet wie Chromgelb oder Oxydrot. Die Teilnehmer konnten mit den selbst hergestellten Gouachen schließlich kalligrafieren und sie in eigens zur Verfügung gestellten kleinen Gläsern, Dosen oder auf Paletten mit nach Hause nehmen. Katharina Pieper, Brigitte Jenner und Ilse Spies weckten so wieder viel Interesse, nicht nur für die Kalligrafie, sondern auch für die Herstellung von für die Kalligrafie geeigneten Farben. (Fotos: Wilfried Köhn, KP)

09.10.22 Gestern gab Ilse Spies den Tageskurs "Feder, Tinte und Papier – Einstieg ins schöne Schreiben". Die Teilnehmerinnen lernten die drei wichtigsten Federtypen Bandzugfeder, Redisfeder und Spitzfeder kennen. Die eigene Handschrift war Grundlage zum Schreiben mit Tinte oder Holzbeize, und so wurden neue Erfahrungen gemacht und der Einstieg ins kalligrafische Schreiben vermittelt. Mit viel Enthusiasmus, tollen Vorbereitungen und einer geschickten Hand gab Ilse Spies viel Grundlegendes weiter. Am Ende des Kurses gestaltete jede ein kalligrafisch-künstlerisches Blatt. Die begabten Teilnehmerinnen bekamen so einen ersten Einstieg in die Kultur des Schreibens und wollen gerne weitermachen!

26.09.22 Am gestrigen "Tag der Schreibinstrumente" besuchten wieder zahlreiche Interessierte an der Kalligrafie die Galerie der Stiftung Schriftkultur. Das Angebot an Federn, Füllern und weiteren besonderen Schreibwerkzeugen konnte sich sehen lassen. Volker Köhl (Pen Paradise, links) bot viele neue Füller und Federlhalter an, handgefertigt aus edlem gefärbten Acrylharz. Andreas Lux reiste aus Reutlingen zu uns, um Professionell-Kalligrafisches und selbst hergestellte Metallfedern zu präsentieren. Michaela Rayer und Brigitte Jenner demonstrierten diverse Schriften mit verschiedenen Schreibwerkzeugen und zeigten originelle und schöne handgeschriebene Karten. Katharina Pieper fertigte Bambus-, Bierdosen- oder Balsaholzfedern an und demonstrierte diese, nicht selten zum Erstaunen der Besucher. Sie ließ in Belgien von Ludo Versteijlen "Rietpens" aus Klarinettenmundstücken anfertigen, und auch die klassische Bandzugfeder kam nicht zu kurz. Mathilde (9 Jahre) war von der Bandzugfeder so begeistert, dass sie gar nicht mehr aufhörte, damit zu schreiben. Ihr Großvater versorgte sie mit allen wichtigen Utensilien – die Liebe zur Kalligrafie ist geweckt!

12.09.22 Am vergangenen Samstag begab sich eine kleine Gruppe der Stiftung Schriftkultur nach Ottweiler, wo sie das Schulmuseum besuchte. Sachkundig, hochinteressant und kurzweilig führte uns Museumsleiter Horst Schiffler durch die Sammlung, die er größtenteils selbst aufgebaut und eingerichtet hat. Auf drei Etagen konnten wir in die historische Welt der Schule eintauchen. Klassenräume mit Holzbänken, die einige von uns noch in ihrer eigenen Schulzeit kennengelernt haben, Unterrichtsmaterial für alle Fächer (Botanisiertrommel zum Sammeln von Pflanzen und kleinen Tieren, Schreibvorlagen, Kartenmaterial in allen Größen, Fotografien und Zeichnungen, Rechenschieber, Stickvorlagen für die "höheren Töchter" und vieles mehr. Zum Schluss zeigte uns Herr Schiffler noch einige Schätze aus seiner privaten Sammlung wie Schulhefte und Schreibvorlagen aus dem 18. Jahrhundert, die unser Kalligrafenherz höher schlagen ließen. Der Besuch des Schulmuseums war ein echtes Erlebnis, und Multitalent Horst Schiffler brachte uns die Sammlung des Museums auf begeistende Weise nahe.

06.09.22 Bereits zum fünften Mal fand die Pressekonferenz der Kammermusikfreunde Homburg in den Räumen der Stiftung Schriftkultur statt. Dieses Mal kam Stefan Fehlandt vom bekannten Vogler-Quartett wieder persönlich – im vergangenen Jahr gesellte er sich per Videoschalte online dazu. Der Vorstand des Vereins der Kammermusikfreunde und die Vorsitzende Sibylle Kößler sowie Gastgeberin Katharina Pieper hießen die Vertreterinnen und Vertreter der Presse und das Homburger Kulturamt herzlich willkommen. Herr Fehlandt stellte das diesjährige Programm der Kammermusiktage vor, die vom 27. September bis zum 3. Oktober 2022 stattfinden, und weckte Begeisterung für seine internationalen Kollegen, die in diesen Tagen zu den Konzerten spielen werden.

29.08.22 Gestern fand der Kalligrafie-Upcycling-Tag in der Stiftung Schriftkultur statt. Die erste Sonderveranstaltung im 2. Halbjahr 2022 lockte viele Besucher in die Ausstellung und zu den Mitmachworkshops. Ilse Spies zeigte, wie man verschiedene Arten von Schachteln faltet und brachte viel Spezial-Equipment mit. Helga Freyer demonstrierte eine besondere Art, Papier zu flechten und stellte kleine und größere Körbchen her. Brigitte Jenner zeigte verschiedene Arten, Papier zu Faltbüchern zu falzen und diese herzustellen, und Katharina Pieper erklärte die ein oder andere Heftung. Schachteln aus beschriebenem und bemaltem Papier, die Ilse Spies und Brigitte Jenner speziell für diese Veranstaltung herstellten, fanden viel Interesse. So kam am Ende eine schöne Spendensumme für die Stiftung Schriftkultur zusammen. Ein Dank an alle Mitwirkenden!

29.08.22 Am vergangenen Samstag fand in Homburg auf dem historischen Marktplatz und in der Fußgängerzone nach der langen Corona-Pause zum ersten Mal wieder die ARTmosphäre statt, ein Freiluftmarkt für Künstler und Kunsthandwerker. Der syrische Schriftkünstler Ayham Najjar, der in der Stiftung Schriftkultur bereits mehrfach ausstellte und Kurse leitete, repräsentierte seine Kunst und die Stiftung Schriftkultur am Anfang der Fußgängerzone inmitten der bunten und vielseitigen Stände. Ein Dank an alle Organisatorinnen und Organisatoren der Stadt Homburg! (Foto links: Sr.de)

13.08.22 Eine der heißesten Sommerakademien der vergangenen Jahre geht soeben zu Ende! Eine Woche widmeten sich 8 Teilnehmerinnen, alle Mitglieder der Stiftung Schriftkultur, und Dozentin Katharina Pieper in Blieskastel der französischen Schrift "Civilité". Es handelt sich ursprünglich um eine französische Drucktype von Robert Granjon aus dem 16. Jahrhundert. Das Schreiben der Klein- und vor allem der Großbuchstaben hat großen Spaß gemacht, und es entstanden spannende und schöne Arbeiten. Hier ein Beispiel der Dozentin, die im 25. Jahr an der Sommerakademie unterrichtete, sowie die Zertifikate, die sie am Ende des Kurses aushändigte. Auch das Schreiben auf der "echten" Tafel wurde sehr positiv angenommen ("Wir waren wieder in der Kreidezeit."). Trotz Temperaturen bis 38 Grad war beste Stimmung, und alle freuten sich über die intensive Woche. Teilnehmerin Regina schrieb: "Der Kurs war soooo schön. Trotz Hitze war es wie drei Wochen Wellnessurlaub." Alle freuen sich schon auf's nächste Jahr – dann wird der Flachpinsel Thema der Woche sein. Die freie Kunstschule Artefix in Homburg, die die Sommerakademie organisiert, hat wieder einen tollen Job gemacht!

17.07.22 Auf dem Kultstadtfest in Saarbrücken präsentierte sich die Stiftung Schriftkultur am 16. Juli mit viel Kalligrafischem im Historischen Museum am Schlossplatz. Brigitte Jenner, Ilse Spies und Katharina Pieper bekamen den (wohltemperierten) Eingangsbereich des Museum zur Verfügung gestellt. Vorführungen zu verschiedenen Schriften, viele Gespräche und ein reichhaltiges Angebot an Karten, Büchern, Lesezeichen und kalligrafischen Originalen brachten die Schriftkultur einem interessierten Publikum nahe. Die Organisation des Kultstadtfestes sowie der Leiter und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Historischen Museums unterstützten uns sehr – herzlichen Dank!

14.07.22 Im Rahmen einer Projektwoche am Saarpfalz-Gymnasium, die sich mit dem Thema Kalligrafie und Lettering befasste, kam eine Gruppe Schülerinnen mit ihren Lehrerinnen Dr. Christine Wack (Mitglied der Stiftung Schriftkultur) und ihrer Kollegin Mira Lejeune zu uns in die Stftung Schriftkultur. Katharina Pieper gab einen kleinen Einblick in die Kultur der Schrift, zunächst im Museum im Gewölbekeller, dann in der Galerie in der derzeitigen Ausstellung "Brief-Kunst aus Frankreich" und schließlich mittels Live-Vorführungen in der Bibliothek. Es gab so manches Staunen über handgeschriebene Briefe, lateinische, arabische und römische Schrift und deren gemeinsame Entstehung. In der Schule entstanden schließlich phantasievolle und grafisch sehr ansprechende Lesezeichen, auf denen das Gelernte der Woche angewandt wurde. (Fotos: Karin Fischer, Christine Wack)

11.07.22 Soeben ist der Workshop "Humanistische Kursive und Kontraste" mit Brigitte Jenner zu Ende gegangen. Ein arbeitsreiches und intensives Wochenende liegt hinter den Teilnehmerinnen und der Dozentin, und alle waren zufrieden mit derm Kurs, ihren Ergebnissen und dem KnowHow, das Brigitte Jenner vermittelte. Links sieht man einige Demonstrationen von Brigitte. Das rechte Foto zeigt bereits eine "Vorschau" auf einen geplanten Termin am 28. August, an dem wir einen "Kalligrafie-Upcycling-Tag" veranstalten werden. Schachteln, kleine Bücher, Falzobjekte, Karten und vieles mehr werden im Rahmen eines Mitmachworkshops gezeigt und zum Verkauf angeboten. Diese schönen Schächtelchen hat Ilse Spies gefertigt aus beschriebenem Papier von Brigitte Jenner.

13.06.22 Sommer am Gut Königsbruch: Blick aus unseren Räumen in den Hof, in dem gerade eine Hochzeitsgesellschaft Fotos machte. Mitte: dekorative Initiale von Ilse Spies. Rechts: Am vergangenen Samstag fand ein Ein-Tages-Workshop zum Thema "Schreiben mit Gouache" unter der Leitung von Katharina Pieper statt. Sie erklärte vieles zum Anmischen und Schreiben mit Gouache, mit der man bei richtigem Gebrauch so gut (und besser!) schreiben kann als mit Tinte. Jüngster Teilnehmer war Flurin (13 Jahre), der nicht zum ersten Mal bei uns war und der bereits ein gutes Grundwissen im Bereich Design besitzt.

05.06.22 Prof. Gottfried Pott (Wiesbaden), Mitglied der Stiftung Schriftkultur) hat am 22. Mai 2022 im Weltkulturerbe Kloster Lorsch eine große und sehr empfehlenswerte Ausstellung eröffnet. Bei herrlichem Wetter besuchten Katharina Pieper (links mit Prof. Pott) und drei Kalligrafie-Freundinnen die Eröffnung, genossen die Gespräche mit Gottfried Pott, das Treffen von Kollegen und Freunden/Freundinnen und die zahlreichen, größtenteils neuen Werke der Ausstellung. Mitte: Sommerliche Stimmung auf dem Tisch auf der Terrasse der Stiftung Schriftkultur. Ein Kurs zum Thema "Design von kalligrafischen Briefumschlägen" unter der Leitung von Katharina Pieper fand am vergangenen Wochenende inmitten der zahlreichen Umschläge von Jean Larcher in der Galerie der Stiftung Schriftkultur statt.

16.05.22 Gestern war der Internationale Museumstag. Zahlreiche Besucher strömten bei sonnigem Wetter ins Museum und die Galerie der Stiftung Schriftkultur. Brigitte Jenner, Ilse Spies, Pia Paul und Katharina Pieper machten kalligrafische Vorführungen, die auf reges Interesse stießen. Alle, die gekommen sind, freuten sich über die lockere Stimmung und darüber, sich zum Teil nach Jahren wiedergesehen zu haben. Feine kalligrafische Originale wurden zum Verkauf angeboten, und wir dürfen auch neue Mitglieder bei uns begrüßen – herzlich willkommen!

16.05.22 Zum 60. Geburtstag der Gründerin der Stiftung Schriftkultur Katharina Pieper vor einigen Tagen bereiteten die Mitglieder ihr eine besondere Freude. 60 kalligrafische Arbeiten der Mitglieder, mit originellen Texten und in wunderbarer Weise künstlerisch gestaltet, wurden als Überraschung an der Glaswand der Galerie angebracht. Ein Fest für Auge, Hirn und Herz!

29.04.22 Vor einigen Tagen ging ein Kurs im Kloster Zevenkerken bei Belgien zu Ende, den Katharina Pieper für die "Anglaisevrienden Zwijndrecht" gegeben hat. Die Teilnehmer wandelten auf den Spuren von Jean Larcher, der dort ebenfalls viele Kurse leitete, und widmeten sich der Schrift "Napoleon" aus seinem Buch "Traits de Caractère", S. 197. – Der Katalog zur Ausstellung von Jean Larcher, die derzeit in der Galerie läuft, ist fertig! Auf 56 Seiten werden 92 kreative Briefumschläge gezeigt. Er kostet 15 € und ist bei uns erhältlich. Am kommenden Sonntag, den 1. Mai, ist die Galerie von 14 bis 17 Uhr geöffnet. – Prof. Diego Navarro Bonilla von der Universität in Madrid stattete der Stiftung Schriftkultur gestern einen Besuch ab. Er ist nicht nur Paläograf (Handschriftenforscher), sondern auch Kalligraf – eine ungewöhnliche Kombination. Es gab einen sehr interessanten und freundschaftlichen Austausch.

04.04.22 Am gestrigen "Tag des Briefes" in der Stiftung Schriftkultur fand der offene Workshop "Briefe falzen" unter der Leitung von Sascha Boßlet statt. Er fand viel interessiertes Publikum aus allen Generationen. Auch die junggebliebene Urgroßmutter Hannelore nahm zusammen mit ihren beiden Urenkelinnen teil und hatte mit ihnen viel Freude beim Briefe falzen. Sascha Boßlet, der zur Unterstützung Tochter Nora an seiner Seite hatte, brachte wunderschöne Papiere mit und zeigte geduldig verschiedene Techniken der Falzung von Papier, auch mit Hilfe von Schablonen und dem Falzbein. Zum Einsatz kamen schließlich Siegel, die nicht nur mit Buchstaben- und Motivsiegeln versehen, sondern auch aus diversen Materialien bestanden und sogar mit einer Heißklebepistole aufgetragen wurden. Die Ausstellung "Brief-Kunst aus Frankreich – Kreative kalligrafische Briefumschläge von Jean Larcher" umrahmte den Workshop und fand viel Zuspruch.

18.03.22 Am Sonntag, den 13. März, wurde die Ausstellung "Brief-Kunst aus Frankreich – Kreative kalligrafische Briefumschläge von Jean Larcher" in einer fliegenden Vernissage" eröffnet. Coronabedingt hielt sich die Besucheranzahl in Grenzen. Über 150 Briefumschläge, zum Teil geordnet nach Inhalten wie "Arbeit am Buch Traits de Caractère", "Anglaise", "Deutschland-Frankreich" oder "Humor" werden in unterschiedlicher Weise stehend oder hängend präsentiert. Begleitet wird die Ausstellung von einigen Fotografien oder Fotobüchern, die Jean Larcher in Aktion zeigen. Wer Brief-Kunst auf höchstem kalligrafischen Niveau sehen möchte, ist herzlich eingeladen, uns zu besuchen.

25.02.22 Vergangene Woche kam der Schwiegersohn unseres Mitglieds Elisabeth, Pascal Conigliario, zur Galerie, um sich ein Bild von unseren Aktivitäten zu machen. Er kandidiert anlässlich der saarländischen Wahlen im März für den Stadtrat. Die Ausstellung "Brief-Kunst aus Frankreich – Kreative kalligrafische Briefumschläge von Jean Larcher", die ab 13. März in der Galerie zu sehen ist, wirft ihre Schatten (oder ihr Licht ?!) voraus. Aus hunderten von Briefumschlägen wählt Katharina Pieper die spannendsten aus.

28.01.22 Am 23. Januar 2022 war der Tag der Handschrift. Anlässlich dieses Datums wurden die Mitglieder der Stiftung Schriftkultur dazu aufgerufen, ihre eigene Sammlung an kalligrafisch gestalteten Briefumschlägen durchzusehen und Fotos besonders schöner Umschläge an Katharina Pieper zu senden. Viele sind dem Aufruf gefolgt, so dass eine besondere Online-Ausstellung eingerichtet werden konnte. Sie wurde durch weitere Umschläge an Katharina Pieper ergänzt und wird kontinuierlich fortgeführt. Ab März 2022 wird in der Galerie der Stiftung Schriftkultur eine Ausstellung von kalligrafischen Briefumschlägen von Jean Larcher zu sehen sein. – Hier kann die dynamische Online-Ausstellung angesehen werden (oder auf einen der Umschläge klicken).

19.01.22 Am 12. Januar 2022 verstarb der bedeutende Schriftkünstler und Designer Prof. Werner Schneider. Er war der wichtigste Lehrmeister und Mentor von Katharina Pieper, die an der Fachhochschule Wiesbaden von 1982 bis 1987 bei ihm studierte und bei ihm auch ihr Diplom ablegte. Werner Schneider (geb. 7.4.1935) studierte von 1954 bis 1958 an der Werkkunstschule Wiesbaden bei Friedrich Poppl, dessen Assistent er nach dem Studium wurde. Über einen Zeitraum von 40 Jahren unterrichtete Werner Schneider Schrift und Typografie im Fachbereich Kommunikationsdesign. Er gestaltete Satzschriften für die Schrifthersteller-Firmen Berthold und Linotype und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 1999 durfte Katharina Pieper ihn auf seine einzige Reise in die USA begleiten, wo sie ihm bei Vorträgen und in Workshops assistierte. 2004 übersetzte sie ihm bei einem Vortrag in London für die britische Gesellschaft Letter Exchange. Mit Werner Schneider geht ein großer Schriftkünstler, der weltweit hoch geschätzt und verehrt wird. Möge er in Frieden ruhen. (Foto Mitte: Silvia Werfel, Wiesbaden, 2010). Das rechte Foto zeigt Jean Larcher (28.1.1947 – 17.1.2015) und Werner Schneider bei einem Besuch bei ihm zu Hause in Bad Laasphe im Jahr 2004 (Foto: KP).

13.01.22 Das neue Jahr beginnt ruhig bei uns am Gut Königsbruch. Der Blick aus unserem Büro zeigt Herrenhaus und Eventhalle im Nebel. Das offene Atelier hat gestern wieder begonnen und läuft jetzt jeden Mittwoch. So kann die Vertiefung ins kalligrafische Schreiben wieder gepflegt werden. Ebenso freuen sich die Teilnehmenden und auch Katharina Pieper, sich wieder persönlich mit Gleichgesinnten auszutauschen und Gedanken zu teilen, gerade in dieser schwierigen Coronazeit. Noch immer ist viel Post zu erledigen, und Rundbriefe sind an Sammler, Museen, Bibliotheken oder Kontakte im Ausland zu versenden. Der Jahresabschluss ist fertig zu machen und Bücher, die wir als Sachspenden bekommen haben, werden aufgenommen und einsortiert. 

31.12.21 Unser Rundbrief Nr. 10, Winter 2021, ist soeben erschienen – alle Mitglieder haben ihn vor Weihnachten bekommen. Unsere Jahresgabe ist in diesem Jahr ein Katalog von Ayham Najjar, der bereits zum zweiten Mal in unserer Galerie seine Kalligrafien und Malereien ausgestellt hat. Trotz Corona und den damit verbundenen Einschränkungen war die Ausstellung gut besucht. Auch unser Weihnachtsmarkt am 11. Dezember klingt noch nach. Ein schönes Foto ist Françoise Mathis-Sandmaier an diesem Tag gelungen, sogar der zunehmende Mond lugte hinter den Wolken hervor. Lassen wir das Jahr 2021 hinter uns und begrüßen 2022 mit Mut, Ausdauer und einer guten Portion Selbstvertrauen!

14.12.21 Am Samstag, den 11. Dezember, fand auf dem gesamten Gut Königsbruch der Weihnachtsmarkt statt. Möglich war dies durch alle erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen seitens der Besitzer: Eine Teststation vor Ort, Eingangskontrollen, Maskenpflicht. Die Mitglieder der Stiftung Schriftkultur, die Aussteller, die Besucher und Katharina Pieper freuten sich, dass der kalligrafische Weihnachtsmarkt in unseren Räumen gut besucht wurde. Es konnten in weihnachtlicher Stimmung viele Gespräche geführt, Freundschaften gefestigt und Kreativ-Kalligrafisch-Künstlerisches erworben werden. Im Hof sorgten neben dem Weihnachtsbaumverkauf die Jäger mit Wildspezialitäten und Glühwein für das leibliche Wohl, in der Veranstaltungshalle gab es Kunsthandwerk, Honig, Schmuck und Plätzchen, und gegen Abend kam der Nikolaus mit einem weißen Pferd und beschenkte die Kinder. Wir werden uns an diesen speziellen Tag erinnern!

24.11.21 Am vergangenen Wochenende fand unser letzter Kurs der Stiftung Schriftkultur (unter strengen Coronaregeln) statt. Brigitte Jenner zeigte viele neue Variationen der humanistischen Kursive und der lombardischen Lettern. Auch das bekannte Acanthusblüten-Muster kam beim Ausmalen der lombardischen Initialen zum Einsatz. Die Ausstellung von Ayham Najjar blieb speziell für diesen Kurs eingerichtet und fand noch den einen oder anderen Besucher. Extra aus Stuttgart kamen Michaela und Mike, um ihr erworbenes Bild von Ayham abzuholen.

19.11.21 Am vergangenen Mittwoch hielt die Kunsthistorikerin Dr. Jutta Schwan einen interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema "Bilder, Ranken und Elefantenrüssel – die bunte Welt der Initialen". Zum ersten Mal konnten nicht nur die in Präsenz anwesenden Zuhörer dem Vortrag lauschen, sondern auch weitere Mitglieder, die sich online zu uns schalten konnten – eine Premiere und ein Einstieg in eine neue Zeit! Auf diese Weise war es möglich, über den Computerbildschirm von zu Hause aus am Vortrag teilzunehmen. Sascha Boßlet, unser Administrator und Host, ließ die Angemeldeten virtuell "eintreten", und so waren auch Mitglieder aus dem Schwäbischen und Badischen, aus Mannheim oder auch direkt aus Homburg bei uns. Es gibt noch das ein oder andere technische Problem zu verbessern, doch dies war schon mal ein Anfang. Frau Dr. Schwan zeigte in ihren Bildbeispielen Initialen aus Büchern der Bibliotheca Bipontina in Zweibrücken, die auf dem Nachlass des Pfalzgrafen Karl I. von Pfalz-Birkenfeld (1560 bis 1600) beruht und wahre Schätze der Buchkunst aufbewahrt. Eine bemerkenswerte Ausstellung im Jahr 2018 befasste sich mit diesen Büchern und deren Initialen. Nach dem Vortrag konnten sich die Anwesenden eine kleine Präsentation mit handgeschriebenen und gezeichneten Initialen ansehen. Herzlichen Dank, Frau Dr. Schwan! Der Vortrag wurde von uns aufgezeichnet – bei Interesse bitte bei uns melden.

Panoramafoto derGalerie mit der Ausstellung von Ayham Najjar

15.11.21 Die Ausstellung "Orientalische Kalligrafie & Malerei"von Ayham Najjar ist gestern zu Ende gegangen. Sie wurde mit einer Finissage beendet, die um 11 Uhr begann. Bis 18 Uhr kamen die Besucher, coronabedingt weniger als zu "normalen" Zeiten. Katharina Pieper begrüßte zu Beginn die Besucher und führte in das Werk von Ayham ein. Anschließend bedankte sich Ayham in fehlerlosem Deutsch und stand für Gespräche zur Verfügung. Kleine Leckereien, ein Gläschen Cremant und feines Gebäck rundeten den Finissage-Tag ab. Die Rede von Katharina Pieper kann hier nachgelesen werden: REDE. Ayham Najjars Bachelorarbeit, der Entwurf für ein fiktives Kalligrafiemuseum in Aleppo, kann hier über YouTube angesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=a4JudbRc_Hg

 

01.11.21 Die Ausstellung "Orientalische Kalligrafie & Malerei" ist eingerichtet und wurde gestern, am 31. Oktober, zu ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Zahlreiche Besucher kamen am Nachmittag, um die Ausstellung anzusehen. Nicht nur die Werke auf Holz und Leinwand, sondern auch die wunderschönen Glasobjekte und Gebrauchsgegenstände fanden eine große Resonanz. Die Ausstellung kann noch am 7. und am 14. November von 15 bis 18 Uhr angesehen werden.Zum Abschluss des Tagen gab Ayham eine kleine Privatstunde in arabischer Kalligrafie für eine Designstudentin aus Karlsruhe.

26.10.21 Am Wochenende veranstalteten wir den Kurs "Cancellaresca" unter der Leitung von Katharina Pieper. Unsere Bibliothek wurde wieder einmal zum Scriptorium, in dem die klassische italienische Kursive nach historischen Vorbildern nachgeschrieben wurde. Schwungvolle Klein- und Großbuchstaben sowie lateinische Texte, z. B. der bekannte Text aus dem 8. Jahrhundert "O quam gravis est scriptura... (O wie schwer ist das Schreiben...) begleiteten die Teilnehmerinnen. Eine Teilnehmerin reiste aus Bayern an, eine andere ist gerade auf "Heimaturlaub" in der Pfalz, lebt aber in Brasilien. _ Rechts: Der Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr wieder stattfinden darf, wirft seine Schatten voraus. Es wird bereits eifrig geschrieben, gefalzt und vorbereitet, wie hier an zwei Beispielen von selbst gestalteten Karten von Michaela Rayer und Ilse Spies zu sehen ist. Der Markt wird am Samstag, den 11. Dezember stattfinden.

12.10.21 Der Abendkurs zum Thema "Unziale" mit Michaela Rayer hat begonnen. Michaelas gute Vorbereitung erspart den Teilnehmerinnen zum Beispiel das am Anfang aufwendige Linien Ziehen. Nun muss noch viel geübt werden! Gestern, am 2. Abend, kam unser Mitglied Volker Köhl (Pen Paradise) zu Besuch und stellte seine neue Collection Federhalter vor. Wunderbare und sehr edel gefertigte Halter aus gefärbtem Acryl und verschiedenen Hölzern liegen gut in der Hand und sind ein Schmuckstück für jeden Kalligrafie-Begeisterten. Wer möchte, kann sich hier schon mal einen Eindruck des Sortiments an Federhaltern, Füllern und Tinten machen. Demnächst gibt's bei uns auch wieder neue Tinten aus Volker Köhls Sortiment. https://www.pen-paradise.de/Impressum

27.09.21 Am 24. September veranstaltete die Stiftung Schriftkultur ihre diesjährige Mitgliederversammlung, nach einem Jahr coronabedingter Abstinenz. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Wahl des neuen 2. Vorsitzenden als Nachfolger von Heiner Müller. Sascha Boßlet aus Saarbrücken, wiss. Mitarbeiter im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen, Inhaber eines Geschäfts für Buchbinde- und Kalligrafiematerialien und erfahrener Kursleiter, wurde einstimmig gewählt. Herzlich willkommen und auf eine gute Zusammenarbeit! – Am vergangenen Sonntag, dem 26. September, fand, ebenfalls nach langer Pause, die erste größere Veranstaltung als Tag der offenen Tür statt. Viele Mitglieder, Besucher, Freunde und Kollegen nutzten die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und sich auszutauschen. Endlich waren die Räume der Stiftung Schriftkultur mal wieder so richtig belebt!

20.09.21 Soeben ging ein neuer Wochenend-Kurs zum Thema "Handlettering – Schrift schreiben und zeichnen" unter der Leitung von Katharina Pieper zu Ende. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich sechs Teilnehmerinnen ein, die ins Schreiben mit Pinselmarkern, Lettering-Pens und Finelinern eingeführt wurden und viel Neues und Kreatives lernten. Lettering als Bindeglied zwischen Handschrift und Kalligrafie gibt unendliche Möglichkeiten der Formvariation, Farbgestaltung oder durch Zufügen von Schatten, Mustern und Zeichnungen zusätzliche Dekore.

06.09.21 Am vergangenen Wochenende konnte endlich wieder ein Kurs in der Galerie der Stiftung Schriftkultur stattfinden – der erste Kurs im Herbstprogramm 2021. Sascha Boßlet, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Zeitungsmuseum und Fachmann um alle Themen rund um Papier, Buch und Druck, leitete einen Kurs zum Thema "Buchbinden und freie Heftung". In nur zwei Tagen gab er viel Wissen und handwerkliches Können an die Teilnehmer weiter, die nicht nur von Herrn Boßlets enormem Sachverstand profitieren, sondern auch in zahlreichen außergewöhnlichen Papieren aus Nepal, Mexiko, Italien oder Japan schwelgen durften. Zum Einsatz als Bucheinband kamen neben Papieren auch Leder, Filz, Bast, Holz und Naturmaterialien. Ein "Powerkurs" für alle Teilnehmenden, die nicht nur viel lernten, sondern auch zahlreiche schöne Buchobjekte in japanischer Fadenheftung und weiteren Bindetechniken gestalteten.

06.09.21 Vor einigen Tagen fand in der Bibliothek der Stiftung Schriftkultur zum vierten Mal eine Pressekonferenz des Vereins der Kammermusikfreunde statt. Vertretern der Stadt und der Presse wurde das diesjährige Programm der Konzerte und die Musiker vorgestellt, von denen Stefan Fehlandt vom Vogler Quartett live aus Berlin per Videokonferenz zugeschaltet war. Mitwirkende Künstler gaben Ideen zur Gestaltung des Konzertsaals im Saalbau zum besten, und das alles beherrschende Thema Corona wurde aufgrund der Maßnahmen im Konzertgebäude ausführlich diskutiert.

23.08.21 Die kalligrafischen Schriftzüge, die Katharina Pieper vor kurzem für das Konzert "Ode an die Freude" im Zweibrücker Rosengarten gestaltet hat, sind derzeit im Garten der Stiftung Schriftkultur zu sehen. Sie wurden aus verspiegeltem Alu-Dibond ausgeschnitten. Weitere Informationen zu den Schriftzügen und zum Konzert: hier

02.08.21 Eine arbeits- und materialreiche Woche an der Sommerakademie in Blieskastel unter der Leitung von Katharina Pieper geht gerade zu Ende. Mit viel Kreativität und Know How entstanden Buchobjekte aus kalligrafischen Blättern, es wurde geschnitten, gefalzt, geklebt, collagiert, gebunden, genäht und natürlich kalligrafiert. Jede Teilnehmerin verarbeitete auch einen Druckbogen des Buches "Traits de Caractère" von Jean Larcher zu einem Buchobjekt. Die Woche hat allen großen Spaß gemacht! Auch in der Woche zuvor wurde in Blieskastel kalligrafisch gearbeitet: Brigitte Jenner leitete Einsteigerinnen und Fortgeschrittene an, sich in Kursive und lombardischen Lettern zu üben. Schön, dass die Kurse wieder im kreativen Ambiente des Schlossbergs und inmitten zahlreicher künstlerischer Kurse coronakonform stattfinden konnten. Ein dickes Lob an die Freie Kunstschule Artefix!

19.07.2021 Gestern hatten wir Besuch aus dem Römermuseum in Schwarzenacker. Für Facebook und Instagram soll eine Serie entstehen, die Museumstouren für Kinder vorstellt. Das Museum für Kalligrafie und Handschrift der Stiftung Schriftkultur freute sich über Roman, die römische Ratte, und Gusti, die Eule vom Homburger Schlossberg. Sie gingen auf Erkundungstour und beäugten den Gewölbekeller, die Galerie und die Bibliothek. Stefanie Sartorius, Mitarbeiterin des Römermuseums, nahm sich viel Zeit, um mit Hilfe von Katharina Pieper und Ilse Spies Roman und Gusti ins rechte Licht zu setzen und bei ihrer Museumstour zu begleiten.
Zum Römermuseum: https://www.roemermuseum-schwarzenacker.de/index.php

 

BILDERARCHIV: Hier können weitere, vorherige Bilder von Juli 2021 bis Sommer 2015 abgesehen werden (bitte diese Zeile anklicken).


 

Besucherz?hler Erstellen

(ab 6.9.2016) 


 

Stiftung Schriftkultur e.V.
Gut Königsbruch
Am Gutshof 13
D-66424 Homburg – GERMANY
Tel.: 06841 98 89 091

Kontakt: stiftung@schriftkultur.eu

1. Vorsitzende: Katharina Pieper,
Dipl.-Designerin AGD DPV HFCLAS, Homburg

2. Vorsitzender: Sascha Boßlet, Saarbrücken

- Gemeinnütziger Verein -
Vereinsregister-Nr. VR 1553, Amtsgericht Homburg
Bankverbindung: Postbank, IBAN: DE73 4401 0046 0325 1394 63, BIC: PBNKDEFF
Steuer-Nr. 040/140/59127

 


 

 

nach oben